#4 Morgenmantel Sew Along – Ergebnis!!!

Einen wunderschönen Samstag wünsche ich euch allen!

Heute ist das große Finale beim Morgenmantel Sew Along. Rechtzeitig bin ich fertig geworden, was mich persönlich wirklich sehr freut. Ich hatte da meine Bedenken, ob ich den Termin einhalten werde. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Morgenmantel - Rechte Seite

Ich habe meinen neuen lieb gewonnenen Morgenmantel seit der Fertigstellung am Donnerstag Abend täglich an gehabt. Der Stoff ist ein dünner satinartiger Stoff, der einem Blusenstoff sehr ähnelt.

Morgenmantel- Linke Seite

Dadurch ist er einerseits eher für den Sommer und warme Tage geeignet, wofür ich ihn ja auch haben wollte. Andererseits wärmt er aber auch erstaunlich, sodass ich ihn mit einer Hose auch jetzt schon tragen kann, ohne zu frieren. Bei diesem Projekt passt alles. Schnittmuster, Passform, Stoffwahl. Der Morgenmantel gefällt mir einfach rundum und passt zu mir.

Wach werden im Morgenmantel

Auch beim Nähen mit dem Blümchenstoff bin ich besser zurecht gekommen als ich zunächst befürchtet hatte. Das Zuschneiden war eine Konzentrationsprobe für mich, da habe ich mir dieses Mal aber wirklich Zeit für genommen und dadurch hat es dann auch geklappt. Ganz wunderbar war der Tipp von Manuela von Twill & Heftstich mit dem Bettlaken. Vielen Dank! Das hat es wirklich weitaus einfacher gemacht und der Stoff war viel besser zu handeln und ist nicht so viel hin und her gerutscht. Das werde ich bei solchen Stoffen jetzt immer machen.

 

Einzig allein die Blende war noch ein wenig zu kurz, wie auch beim Probemodell schon. Dadurch ist der Abschluss von Blende und Saum nicht so schön geworden. Da werde ich mir noch was überlegen. Einfach umstülpen gefällt mir nicht. Vielleicht werde ich aus den Stoffresten noch ein kleines Quadrat oder so zuschneiden und darüber annähen und so die Kanten verstecken? Hmmm, mal sehen.

Blenden- und Saumabschluss

Ich liebe dieses neue Stück, und bin ganz stolz darauf. Insgesamt ist das meines Erachtens eines der schönsten Ergebnisse, die ich bis jetzt für mich genäht habe und wird mit Sicherheit vieeel getragen werden! Auch ist es ein Projekt bei dem ich so richtig meine Fortschritte, die ich beim Nähen bisher gemacht habe, erkennen konnte. Ich weiß noch, dass eines meiner ersten Projekte mit einem ähnlich flutschigen Stoff entstehen sollte und ich damit natürlich total überfordert war. Schön zu sehen, dass ich beim Nähen jetzt schon viel besser damit umgehen kann. Und wie das mit dem Zuschneiden besser gelingen kann, weiß ich jetzt auch 😉 Auch die Nähte sind insgesamt viel sauberer geworden. Toll!

Blümchenstoff :)

Ich danke Muriel für die Organisation dieses tollen Sew Alongs. Dieses war der Erste an dem ich teilgenommen habe und es hat sooo viel Spaß gemacht. Es war toll zu sehen, was die anderen Teilnehmerinnen so nähen und immer wieder motiviert zu werden.

Und für alle, die meine letzten Beiträge zu diesem Sew Along noch nicht gelesen haben, oder noch einmal nachlesen wollen können hier, hier und hier noch einmal reinschauen. 🙂

Jetzt bin ich aber auch gespannt, was die anderen so geschaffen haben. Sonnige Grüße,

eure Sarah!

Schnitt: KWIKSEW K2325
Stoff: Satinartiger Stoff mit Blumenmuster

 

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#Naehdirwas – Dritter Zwischenstand

Hallo ihr Lieben!

Wie fleißige LeserInnen wissen, habe ich mein Schnittmuster für den Rock für das #Naehdirwas-Projekt fertiggestellt. Was vor dem Fertigstellen des Projektes noch ausstand war der Proberock. Und den habe ich am Wochenende fertig gemacht. Yay! 🙂

Alles in allem ging das Nähen gut. Nur bei den Belegen hat Sarahchen mal wieder die Stoffseite rechts mit links verwechselt, sodass die Stoffseite am Beleg nun eingenäht ist und die Belegseite innen sichtbar ist…

Rockbeleg Innenseite

Ansonsten sitzt der Rock schon ganz gut. lch bin begeistert, dass das so geklappt hat. Was ich beim fertigen Rock ändern werde ist der Saum. Ich habe hier die Säume vom Innen- und Außenrock zusammengenäht. Bei dem steifen Stoff keine so gute Idee, da er sich jetzt bauscht. Bei der Seitenansicht kann man das ganz gut erkennen was ich meine. Das liegt aber auch in meiner Schusseligkeit begründet: Ich habe vergessen den Stoff vorher noch mal nach unten glatt zu streichen. Vielleicht wäre es dann nicht ganz so extrem? Jedenfalls werde ich die Rockteile beim Endergebnis einzeln versäumen, damit sie auch locker nach unten fallen können. Die Taille könnte etwas enger anliegen, an den Oberschenkeln noch ein wenig mehr Spielraum sein. Da bilden sich jetzt beim gehen ein paar Querfalten… Ich werde das Schnittmuster trotzdem für das Endergebnis so lassen, da der lila Stoff leicht dehnbar ist, und ich sehen möchte, wie sich das auf den Schnitt auswirkt. Der Baumwollstoff, den ich hier bei dem Proberock habe ist nicht dehnbar.

Dieser Rock sitzt nun taillenhoch. Gefällt mir persönlich optisch sehr, wohler fühle ich mich aber in einem Rock, dessen Bund auf der Hüfte sitzt. Ich werde mich für nächste Röcke also nochmal an die Schnittmustererstellung setzen und alles größentechnisch etwas anders konstruieren und dabei auch die oben genannten Größenveränderungen vornehmen. Ich kann jedem, der sich bislang nicht daran getraut hat nur ermutigen, sich ans Schnittmuster erstellen ran zu wagen. Mit der richtigen Anleitung wurschtelt man sich da durch. Traut euch also! Ich werde mich nun die nächsten Tage noch an das Endergebnis setzen, damit es dann rechtzeitig fertig ist. Denn diesen Sonntag ist schon das Finale für die erste Etappe bei #Naehdirwas!

Habt eine tolle Woche und euch viel Spaß beim Nähen!

Eure Sarah 🙂

Fünf Fragen am fünften – Februar

BlumenJa ich gebe es zu, der fünfte ist laaaange vorbei. Sechs Tage um genau zu sein. Dennoch finde ich die Aktion von Nic so cool, dass ich mich noch ganz leise dazuschleiche. Zur Aktion: Es werden jeden Monat, optimaler Weise am 5. eines Monats, fünf Fragen aus persönlicher Sicht beantwortet. Reizvoll an der Aktion finde ich, dass man sich Gedanken über Dinge macht, über die man sonst nicht so sehr nachdenkt. Ich jedenfalls nicht. Dennoch verraten sie viel darüber wie die jeweilige Person denkt, man entdeckt neues an sich oder erlebt sich dadurch bewusster, was manchmal sehr viel Aufschluss über einen selbst geben kann. Ganz lustig kann es auch sein, wenn man seine persönliche Antwort mit seinen Mitmenschen vergleicht. Fremd- und Selbstwahrnehmung kann manchmal erstaunlich unterschiedlich sein 🙂 Das schöne ist auch, dass es keinen „Antwort-Zwang“ gibt. Ist mir eine Frage zu persönlich oder gefällt sie mir garnicht, lasse ich sie einfach weg. Jeder schreibt nur das über sich, was er oder sie preisgeben will. Nun will ich aber mal auf den Punkt kommen. Hier sind die Antworten auf die Februarfragen:

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Richtig munter bin ich wohl nicht, einen Morgenmuffel kann man mich aber auch nicht nennen. Ich brauche keinen Kaffee oder dergleichen um wach zu werden, nur eine halbe Stunde Ruhe. Dann bin ich bereit für den Tag.

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nein, definitiv nicht. Ich hätte viel zu viel Angst vor dem Negativen was mich erwarten könnte, ferner könnte ich mich dann ja auch garnicht mehr auf die positiven Überraschungen freuen. Da bleibe ich lieber im Ungewissen.

3. Bist du gern allein?

Hmmm, schwierige Frage, die ich garnicht so einfach beantworten kann. Insgesamt bin ich eher die stille Person in der Menge von Menschen. Ich genieße durchaus die Anwesenheit anderer in meiner Umgebung, bin aber nicht gerne ständig im aktiven Geschehen mit diesen. Ich  mag es, wenn ich meine Dinge machen oder auch einfach die anderen Menschen beobachten kann, währenddessen diese sich im Raum bewegen und reden oder wuseln. Früher habe ich z.B. meine Hausaufgaben immer in lauten und belebten Räumen erledigt, war aber total auf meine Aufgaben konzentriert. Diese Art wirkt auf Außenstehende oftmals melancholisch, obwohl ich in diesem Moment alles andere als das bin. So richtig alleine sein, im Sinne von niemanden um mich herum haben mag ich allerdings überhaupt nicht. Das finde ich sogar ziemlich furchtbar. Deshalb läuft wenn ich zu Hause alleine bin auch immer eine Serie oder Musik oder ein Hörbuch. Manchmal bin ich aber auch richtig unternehmenslustig und mag es etwas mit meinen Lieblingsmenschen zu unternehmen.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Nein, ich tanze garnicht gerne und als Erste käme ich mir noch viel dämlicher vor. Die Vorstellung, dass ganz viele Blicke mich von allen Seiten von oben bis unten scannen könnten finde ich sehr unangenehm, sodass ich mich niemals freiwillig in so eine Situation bringen würde.

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Da musste ich doch tatsächlich einen Moment lang überlegen. An für sich bin ich gar kein spontaner Mensch, daher gibt es auch wenig spontane Aktionen in meinem Leben. Mit 18 habe ich jedoch zusammen mit einer Freundin innerhalb weniger Minuten beschlossen, einen Ausflug nach Bremen zu machen. Wir wollten in einer Disco feiern gehen und in der Stadt, in der wir lebten gab es einfach keine guten Nachtclubs. Also haben wir uns mit dem Schülerferien-Ticket in den letzten Zug Richtung Bremen gesetzt und sind mit dem ersten am nächsten Tag zurück gefahren. Das war ein wirklich toller Abend! (Doppelt überraschend war im übrigen, dass ich Discos überhaupt nicht leiden konnte und trotzdem den Weg bis nach Bremen gemacht habe.)

So jetzt kennt ihr ein paar kleine persönliche Details über mich und aus meinem Leben.  Alle die noch mit einsteigen wollen, können sich auch schon mal über die Fragen für den März Gedanken machen. Die hat uns Nic hier auch schon verraten.

Alles Liebe,

eure Sarah 🙂

#3 Morgenmantel – Sew Along – Probemodell

Das lief alles irgendwie anders als ich es mir vorgestellt hatte. Der Stoff lag viel zu lange unangetastet bei mir herum. Dann hatte ich in den letzten Tagen soviel mehr Lust gehabt das #Naehdirwas-Projekt anzugehen und somit rückte das Probemodell für den Morgenmantel Sew Along immer weiter in den Hintergrund, obwohl ich doch so viel Lust dazu hatte, ihn zu nähen. Letztlich bin ich heute Morgen früh aufgestanden, um mit dem Probemodell voran zu kommen. Ganz optimistisch in dem Glauben, dass ich in drei Stunden Zeit, bis unser Besuch kommen wollte fertig werden würde, damit der Beitrag auch noch vor dem Abend online gehen kann. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich mir vorgenommen hatte an diesem letzten Zwischenstand das Probemodell zu präsentieren.

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Mal wieder die Zeit unterschätzt. Ich hatte es sage und schreibe geschafft mir die Anleitung noch einmal anzuschauen und die Taschen anzunähen. Das wars. Am Rollschneider hatte ich mich geschnitten und auch noch doll an der Nähnadel verletzt. Was lernen wir daraus? Ich sollte morgens nicht nähen… Die restliche Zeit wollten die Wohnung und Gastgeberin (also ich) noch besucherfreundlich gemacht werden. Ein schöner Besuch, das hört sich sonst so negativ an, der aber eben Nähzeit „stahl“. Am späten Nachmittag hatte ich dann nochmal die Gelegenheit, mich ans Nähen zu setzen.  Trotzdem wurde es nicht viel besser. Schon beim Betrachten der Schnittmusterteile sah ich, dass die beiden Vorderteile unterschiedlich lang zu sein schienen. Aber ich hatte noch die Hoffnung, dass ich mich irre und der Schnitt vielleicht nur runder am Saum ist. Zwei Zwischenschritte (Ärmelbündchen anbringen und untere Ecke an den Vorderteilen umsäumen) hatte ich überlesen. Na toll. Bündchen konnte ich im Nachhinein noch anbringen aber die Enden waren schonmal nicht eingeschlagen. Ein bisschen geärgert habe ich mich aber das ist nur eine Kleinigkeit, dachte ich mir da noch. Also halbwegs motiviert an den nächsten Schritt gemacht. Bis dahin klappte es auch ganz gut. Bis dann schließlich auch die Säume an den Vorderteilen angebracht werden sollten. Tja, das ging dann mächtig in die Hose. Irgendeine Seite sollte ich Umfalten. Ungefaltete Seite an der Innen- und gefaltete Seite an der Außenseite des Morgenmantels festnähen. Hört sich eigentlich nicht schwer an, aber heute Abend war es wohl zu viel für mich. Jedenfalls hat auch das nicht geklappt. Als ich dann sah, dass knapp 3cm Vorderteil unten überstanden hatte ich keinen Bock mehr und habe aufgehört.

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Naja, wenigstens habe ich es soweit geschafft, dass ich den Mantel auf Weite und Schnitt prüfen konnte. Der Stoff fällt viel bauschiger als ich dachte und trägt an der Hüfte ganz schön auf. Der Blümchenstoff ist aber weicher und dünner und wird dann bestimmt glatter fallen. Die Schnittform gefällt mir, auch wenn ich mir irgendwann beim nächsten Mal einen figurbetonteren nähen werde. Eine Nummer kleiner wird es werden, da ich das Testmodell viel zu weit finde.

Vielleicht noch kurz zum Stoff: Der Satin ließ sich an sich gut verarbeiten. Das war ja mein erstes Projekt mit solchem seiner Art. Beim Nähen ist er mir wenig verrutscht und war gut handelbar. Nur beim Zuschneiden muss wie gesagt ordentlich was verrutscht sein. Aufgefallen ist mir nur noch, dass er sehr stark ausfranst. Also ohne eine Overlock würde ich den nicht nähen. Blusenstoffe finde ich aber insgesamt weitaus schwieriger zu handhaben. Aus diesem Grund grault es mir schon ein wenig vor dem Blümchenstoff und ich habe ein bisschen Angst, dass es mit dem genauso schief läuft wie heute. Hier muss ich mir in jedem Fall mehr Zeit nehmen, um genauer und sauberer arbeiten zu können. Ich dachte mir, dass ich mir vielleicht pro Tag eine kleine Aufgabe am Morgenmantel stecken könnte. Dann kann ich mich auf jeden Arbeitsschritt konzentrieren und vielleicht klappt dann das, was ich dieses Mal nicht hingekriegt habe. Jetzt weiß ich ja immerhin, worauf ich achten muss.

Ich wünsche euch nun ein schönes Wochenende. Ich werde nun gleich mal in meinem verdienten Feierabend schauen, wie weit die anderen TeilnehmerInnen des Sew Alongs bisher gekommen sind.

Bis bald,

eure Sarah!

P.s.: Dadurch, dass es nun so spät geworden ist, konnte ich natürlich keine vernünftigen Bilder mehr machen. Sorry! Das nächste Mal dann wieder. 🙂

#Naehdirwas! – Zweiter Zwischenstand

Moin zusammen.

Eine Weile ist es her, als ich über mein #Naehdirwas Projekt berichtet habe. Wer will kann hier nochmal den Beitrag lesen. Für alle anderen fasse ich nochmal kurz zusammen: Bei dieser Aktion werden alle zwei Monate ein Kleidungsstück oder Accessoire für einen selbst genäht. Das erste Thema in diesem Jahr ist die Farbe Ultra-Violet. Einen Stoff hatte ich noch zu Hause, also musste ich nur noch überlegen was es werden soll. Für ein Kleid ist mir der Stoff zu rau und womöglich auch ein bisschen zu krass, aber mit einem entsprechenden Futter wird daraus bestimmt ein toller Rock!

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In dem Online-Nähkurs, den ich gerade mache, wird ein Rock aus einem selbst erstellten Schnittmuster aus den eigenen Körpermaßen erstellt. Da habe ich richtig Lust drauf! Also habe ich mir in den Kopf gesetzt für das #Naehdirwas Projekt das Schnittmuster selbst zu erstellen. Heute ist dann auch fertig geworden. Yay! Mit der Anleitung war das Erstellen gar nicht schwer. Ich konnte allem gut folgen. Ich muss dazu sagen, dass es ein Rock mit leichter A-Linie werden soll, wodurch beim Schnittmuster natürlich auch nicht so viel zusätzliches beachtet werden musste. Trotzdem war es eine kleine Herausforderung, die viel Spaß gemacht hat und ich habe wirklich Lust mich mehr in das Thema Schnittmusterkonstruktion einzulesen und auszuprobieren.

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Nun wollen wir den Tag nicht vor dem Abend loben, denn ein Probemodell habe ich noch nicht genäht. Wer weiß also, ob nicht hier oder da doch noch was bei der Umsetzung haken wird. Gerade genieße ich aber den Moment der Freude über mein erstes selbsterstelltes Schnittmuster 🙂

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Habt einen sonnigen Tag!

Eure Sarah